Weiterbildung und Laufbahn in der Schweizer Pflege
Wer sich spezialisieren möchte, findet in der Schweiz Nachdiplomstudien an höheren Fachschulen, etwa in Intensiv-, Anästhesie- oder Notfallpflege. Fachhochschulen bieten Weiterbildungen wie CAS und MAS an, zum Beispiel in Gerontologie, Palliative Care oder Pflegeexpertise. Viele Spitäler beteiligen sich an den Kosten, wenn Sie nach dem Abschluss eine gewisse Zeit im Haus bleiben.
Auch der Weg in die Führung steht offen. Eine Stationsleitung übernimmt in der Schweiz meist, wer einige Jahre Erfahrung hat und eine Weiterbildung in Führung abschliesst. Erzählen Sie Ihrer Kontaktperson von Ihren Plänen, damit sie Ihnen Stellen vorschlägt, bei denen eine Weiterbildung möglich ist.
Bringen Sie aus Deutschland bereits eine Fachweiterbildung mit, nennen Sie diese in der Bewerbung. Ob sie in der Schweiz gleich anerkannt wird wie ein Schweizer Abschluss, klärt das SRK im eigenen Verfahren, und für die Einstufung im Lohn zählt oft die Berufserfahrung in diesem Fachgebiet.